Aktuelles 2021
im Schatten der Pandemie
Es war von vorn herein klar - dieses Jahr wird anders.
SARS-CoV-2, das Corona-Virus, das bereits im vergangenen Jahr unser freizügiges Leben eingeengt hatte, wird auch in diesem Jahr wie ein Schatten über allem liegen.

Dabei sind wir, wie auch 2020, nicht die am Ärgsten von der Pandemie Gebeutelten. Wir sind nicht von Kurzarbeit oder gar einer Insolvenz betroffen, sondern bekommen nach wie vor zuverlässig am Monatsende unser "Geld von der Post". Wir müssen uns nicht ins Gedränge von möglicherweise Infizierten in Bussen und U-Bahnen herumdrücken und unterliegen keinen zwanghaften Shopping-Bedürfnissen, sondern können unsere Brötchen beim Bäcker um die Ecke holen und uns die Zeit aussuchen, in der wir entspannt unsere Wocheneinkäufe in einem der vielen Supermärkte tätigen. Wir gehören zu den Privilegierten in der Pandemie.
Aber unsere Begeisterung zu verreisen, hält sich sehr in Grenzen und beschränkt sich im wesentlichen auf weniger riskante Ausflüge mit dem Auto. Die erste Fahrt über den Horizont hinaus ging erst nach dem Abklingen der dritten Corona-Welle im Mai über Magdeburg in den Harz.

Von der Silberhochzeitsfeier von Susan und Holger haben wir Anfang Juli einen Abstecher von Dresden nach Georgswalde in Kristis nordböhmische Heimat gemacht, die sie im Alter von drei Jahren verlassen musste. Es ist bei weitem nicht unsere erste Suche nach den Wurzeln ihrer Vorfahren, aber wieder waren die paar Studen, die wir uns für die Stippvisite vorgenommen hatten, zu wenig, um allen zwischenzeitlich aufgetretenen Fragen nachzugehen.

Im August haben wir verschiedene Ausflüge in unsere schöne Umgebung gemacht und u.a. ganz zu zweit unseren 55. Hochzeitstag mit einem fürstlichen Abendessen in der "Alten Schule" von Fürstenhagen gefeiert.

Im September waren wir im südlichen Brandenburg, im östlichen Sachsen und im nördlichsten Zipfel Tschechiens unterwegs.

Noch bevor die vierte Coronawelle zuschlagen sollte, sind wir noch für vier Wochen nach Andalusien geflogen, um dort noch herrliche Spätsommertage zu erleben, ehe uns nach unserer Rückkehr Mitte November die zunehmenden coronabedingten Einschränkungen die Lust nahmen, uns in Menschenansammlungen aufzuhalten.