Aktuelles 2020
Das Jahr ging erst einmal gut los
Als das Jahr 2020 noch sehr jung war und wir teilweise immer noch von unseren schönen Erlebnissen des vergangenen Jahres zehrten, wollten wir dennoch kein Vierteljahr das trübe und unfreundliche norddeutsche Wetter aushalten und nur von schönen Erinnerungen leben. Deshalb sind wir am 8. Januar in die Sonne von Teneriffa geflogen. Was wir dort Schönes von unserem gewählten Domizil in Poris de Abona (28°10'03.5"N 16°25'38.5"W) in den ersten acht Wochen erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen (oder euch die schönen Bilder anschauen).


Doch dann fiel SARS-CoV-2 über die Welt her und erreichte als unsichtbarer, bösartiger Feind mehr oder weniger intensiv ein Land nach dem anderen. Auch Teneriffa, denn nach dem anfangs noch ahnungslosen Italien und nach ein paar infizierten ankommenden Touristen hatte es auch die Kanarischen Inseln erreicht. Aus dem sprunghaften Anstieg der Anzahl der Erkrankungsfälle auf dem spanischen Festland schlussfolgernd und nach ersten Corona-Virus-Fällen auf den Inseln Gomera und Teneriffa wurde am 14.3.2020 eine Ausgangssperre verhängt, die uns nun auch betraf und unseren weiteren Aufenthalt für die nächsten vier Wochen arg beeinträchtigte (Tagebuch Corona).
Schließlich fiel unsere planmäßige Rückkehr nach Hause auch noch der Corona-Krise zum Opfer, so dass wir auf einen der wenigen teuren Rückflüge von Teneriffa nach Frankfurt zurück greifen mussten und zu allem Überfluss auch noch für zwei Wochen eine prophylaktische häusliche Quarantäne zu ertragen hatten.

Ab Anfang Mai sind wir endlich wieder frei. Jetzt gehören wir zu den Privilegierten, die keine coronabedingten Sorgen um ihren Arbeitsplatz oder die Unterbringung ihrer kleinen Kinder haben müssen, ihr Geld monatlich ohne Einschränkungen und ohne eigenes Zutun von der Post bekommen und noch dazu im coronaärmsten Bundesland Deutschlands leben dürfen. Dafür ertragen wir gern Mund-Nasenschutz und 1,5 Meter Abstand!

Zum Glück haben wir mit unserem Garten ein unterhaltsames Alternativprogramm zum coronabedingt eingeschränkten öffentlichen Leben. Nachdem dort nichts Wesentliches mehr zu tun ist, setzen wir uns schon mal spontan ins Auto und fahren quer durch Mecklenburg und entdecken Orte neu, an denen wir ewig nicht waren.