Reisen
Seit jeher Höhepunkte in unserem Leben

Unsere Vorfahren kommen aus einer reisefreudigen Gegend. Wen wundert's, wenn wir erblich belastet sind.
Großvater Uhlemann schleppte einst Frau und Kinder ins nahe Riesengebirge und in andere schöne Gegenden, die er mit Freifahrten der Deutschen Reichsbahn (auf die er als beamteter Lokomotivführer Anspruch hatte) erreichen konnte.
Vater Uhlemann reiste für sein Leben gern, hatte aber nur sehr wenig Zeit und Geld für dieses Vergnügen.

Und wir? Wir haben's wiederum geerbt. Nahmen uns stets die nötige Zeit, um zu tun, was finanziell machbar war. Inzwischen haben wir viel mehr Zeit und tun es, solange es geht.
Und wir glauben, zumindest diesen Teil dieses "Familienerbes" bereits weitergegeben zu haben.

Bis 1989 waren wir hinter einer Mauer versteckt. Freizügiges, individuelles Reisen hieß damals: Ostdeutschland, Polen, CSSR, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, wobei der Begriff "freizügig" von Fall zu Fall und von Zeit zu Zeit unterschiedlich zu interpretieren war. Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten, die sich uns boten, weidlich genutzt. Aus finanzieller Sicht einer vierköpfigen Familie hieß das im wesentlichen Camping. Aus dieser Zeit haben wir sehr viele großartige Erinnerungen an schöne Erlebnisse, die wir nicht missen möchten.

In den ersten Jahren nach 1990 sind wir mit unserem kleinen Wohnanhänger immer nur in den Alpen "hängen geblieben", ehe wir ab Mitte der 90er Jahre unsere Kreise weiter gezogen haben. Wir waren inzwischen mehrmals in Afrika, Asien, Nord- bzw. Mittelamerika, Australien und natürlich auch in verscheidenen Ländern Europas. Verschiedene Reiseberichte haben wir hier inzwischen schon wieder herausgenommen, aber eine Auswahl an Berichten über Reisen, die wir in den letzten Jahren unternommen haben, wollen wir hier immer noch stehen lassen, weil wir hin und wider von Freunden und Bekannten danach ausgefragt werden.
Unser Leitspruch war:

Zukunft ist die Zeit,
in der Du bereust, nicht das getan zu haben,
was Du heute tun kannst.


Seit der Öffnung der Welt ist für uns mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen.
Inzwischen geht längst nicht mehr alles, aber vieles. Aber der Spruch gilt für uns noch immer.